Von der Plastikflasche zum Seifenstück

Du hältst deine erste, wunderschöne, duftende Naturseife von uns in der Hand... und jetzt? Wenn du jahrelang an flüssiges Duschgel aus der Plastikflasche gewöhnt warst, fühlt sich der Umstieg vielleicht komisch an. Ist feste Seife nicht altmodisch? Nur für die Hände? Und wie bekommt man damit überhaupt Schaum hin?

Wir können dich beruhigen: Naturseife zu benutzen ist nicht nur unglaublich einfach, sondern auch ein echtes Upgrade für deine Haut, deinen Geldbeutel und die Umwelt. Du musst nur unsere goldene Regel beachten.

So einfach holst du das Beste aus deiner Seife

Unsere handgemachten Seifen sind hochkonzentriert mit wertvollen Ölen. Du brauchst also viel weniger, als du vielleicht denkst, um reichhaltigen, cremigen Schaum zu erzeugen.

So geht's – Schritt für Schritt:

1. Für die Hände:

Halte die Seife unter fließendes Wasser. Reibe sie 3-4 Mal kräftig zwischen deinen nassen Händen, bis sich Schaum bildet. Lege die Seife weg und wasche deine Hände mit dem cremigen Schaum. Abspülen. Fertig.

2. Für den Körper (als Duschgel-Ersatz):

Hier hast du zwei Möglichkeiten:

Direkt: Mache die Seife und deine Haut nass. Fahre mit dem Seifenstück direkt über deinen Körper. Lege die Seife weg und massiere den Schaum mit den Händen ein.

Das Seifensäckchen: (Unser Favorit!) Lege die Seife (oder Reste) in ein Seifensäckchen. Dieses kannst du direkt als Waschlappen und Peeling-Tool benutzen. Es schäumt fantastisch!

Der häufigste Fehler und wie du ihn vermeidest

Der wichtigste Schritt beim Benutzen von Naturseife ist der Moment danach.

Die goldene Regel lautet: Deine Seife muss nach jeder Benutzung vollständig trocknen können.

Warum? Unsere Seifen enthalten wertvolles, feuchtigkeitsspendendes Glycerin. Dieses Glycerin bindet Wasser (das ist super für deine Haut!), aber es zieht auch das Wasser in der Dusche an. Liegt deine Seife in einer Pfütze, wird sie weich, „matschig" und verbraucht sich extrem schnell.

Die Lösung ist einfach: Naturseife richtig aufbewahren.

Du brauchst eine Seifenschale mit Löchern, Rillen oder ein Luffa-Pad, damit das Wasser abfließen und Luft von allen Seiten an die Seife kann. Hängende Magnet-Seifenhalter oder unsere Seifensäckchen zum Aufhängen sind ebenfalls perfekt.

So wirst du zum Naturseifen-Profi

Du hast die Grundlagen gemeistert? Hier sind noch drei kleine Hacks, wie du deine Seife noch besser nutzen kannst:

1. Gegen das Verrutschen:

Neue Seifen sind manchmal glatt. Wenn sie dir aus der Hand rutscht, „kratze" sie vor der ersten Benutzung leicht mit dem Fingernagel an. Die raue Oberfläche schäumt sofort besser.

2. Reste verwerten:

Kleine Seifenreste, die zerbrechen, sammelst du einfach mit unserem Seifensäckchen. So wird jedes Gramm deiner wertvollen Seife genutzt.

3. Der Reise-Hack:

Eine feste Seife ist der perfekte Reisebegleiter. Kein Auslaufen, kein Stress bei der Flughafenkontrolle. Einfach trocken lassen, in eine Seifendose packen und los geht's.

Bereit für das plastikfreie Dusch-Erlebnis?

Du siehst: Naturseife zu benutzen ist kinderleicht und ein Gewinn auf ganzer Linie. Du sparst Plastikmüll, vermeidest aggressive Chemie und verwöhnst deine Haut mit reinen, pflegenden Ölen.

Der einzige „Fehler", den du jetzt noch machen kannst, ist, es nicht auszuprobieren. Verpasse nicht das Gefühl von cremigem Schaum und einer Haut, die sich nach dem Duschen weich und gepflegt anfühlt, statt zu spannen.